Proteinriegel vs. Schokoriegel – Gibt es wirklich Unterschiede?

In diesem Beitrag behandeln wir die Frage wie gesund und hilfreich denn Proteinriegel eigentlich sind. Hierbei muss man natürlich unterscheiden ob der Proteinriegel auch zu entsprechenden Ernährung passt, denn manche Riegel unterscheiden sich kaum nennenswert von normalen Schokoriegeln.
In diesem Beitrag befassen uns mit der Frage ob der große Teil der Proteinriegel überhaupt eine gesunde Option sind. Dabei muss man natürlich auch ganz genau auf jeden einzelnen Riegel achten, denn diese haben immer unterschiedliche Nährwerte als Beispiel gehen wir in diesem Beitrag mal auf den „Oh Yeah“ Proteinriegel ein, denn dieser ist äußerst bekannt und ein beliebter Riegel in der Szene. Überzeugend tun diese natürlich mit einem absolut leckeren Geschmack, 30 g Eiweiß, keinerlei Trans-Fettsäuren und echten Mandeln. Dementsprechend kann ich schon mal ganz klar bestätigen, dass der Geschmack dieses Proteinriegel wirklich als „Oh Yeah“ zu bezeichnen ist.
Die Frage die sich hierbei jedoch stellt ist:

Stellt dieser Proteinriegel wirklich einen wertvollen Beitrag für den Eiweißhaushalt und den entsprechenden Eiweißbedarf dar?

Mit 350 kcal ist dieser Regel natürlich fast vergleichbar mit normalen Schokoriegeln. Von den 80g beinhalten auch gerade einmal 30g Eiweiß. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die restlichen Nährwerte und Kalorien quasi durch Zucker, also Kohlenhydrate und entsprechendem Fett gefüllt sind. Hierbei ist auf der Verpackung des Proteinriegels, wie für die meisten amerikanischen Regel üblich, die sogenannten Netto Kohlenhydrate (Net Carbs) angegeben.
Diese verschleiern im Großen und Ganzen die tatsächliche Menge an Zucker, welche in dem Proteinriegel enthalten sind. Denn einige der Kohlenhydrate setzen sich aus sogenannten mehrwertigen Alkoholen zusammen, also Zuckerersatz, welcher in geringerem Maße vom Körper aufgenommen wird. Dementsprechend zu einem geringerem Insulinschub führt und aus diesem Grund quasi trotz gleichbleibender Gramm Zahl weniger Zucker beinhaltet.
Weiterhin muss man bei diesem Proteinriegel beachten, dass die Angaben für die entsprechenden Tagesbedarf nur für einen amerikanischen Durchschnittsbürger gedacht sind, und nicht für einen Sportler der auf seine Ernährung achtet. Dementsprechend ist die Menge an Zucker und Fett in der prozentualen Angabe nicht wirklich beachtenswert.

Fazit zum Oh Yeah Riegel

Obwohl der „Oh Yeah“ Proteinriegel ein Fitnessriegel sein soll, enthält er wirklich eine große Zahl an Zucker und generell Kohlenhydraten. Aus diesem Grund ist er nun wirklich nicht sonderlich diättauglich, und sollte deshalb von niemandem konsumiert werden der auf seine Linie achtet, Kalorien zählt, gerade definiert oder in einer Diät steckt.
In einer Massephase jedoch ist dieser Riegel als entsprechender Snack durchaus mal ab und an verkraftbar. Denn in diesem Fall ist die Anzahl der Kalorien und der Kohlenhydrate nicht sonderlich relevant und dementsprechend ist der Regel eine gute Alternative.

Mein persönliches Fazit zu Proteinriegeln im Gegensatz zu Schokoriegeln.

Proteinriegel sind definitiv die bessere Option wenn man denn auf den süßen Snack in Form eines Riegels zurückgreifen muss beziehungsweise möchte. Manche Proteinriegel, wie in diesem Fall der „Oh Yeah“ Riegel, unterscheiden sich bis auf den Proteingehalt nicht wirklich von den üblichen Schokoriegeln und sollten deshalb wirklich nur im Maße zu sich genommen werden. Diese Proteinriegel sollten außerdem keinesfalls die Hauptquelle der entsprechenden Proteine für den Muskelaufbau darstellen, denn nach wie vor ist richtiges Essen, also Quark, Fleisch, Fisch, Putenbrust, Nüsse und vieles weiteres zweifelsohne die bessere Option.
Eine ausgewogene Ernährung ist das wichtigste, und die entsprechenden Proteinriegel sollten nur eine Ergänzung darstellen.